Positionen zur Situation Sozialer Arbeit

 

„Plädoyer für eine Solidarische Soziale Arbeit“. Positionspapier des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Dresden 2011 Internetlink

 

Kasseler Konferenz des Sozial- und Erziehungsdienstes Nov. 2013 link

Resolution der Berliner Arbeitstagung „Aufstehen – Widersprechen – Einmischen“, 2011 Internetlink

 

Zur Begründung einer Repolitisierung Sozialer Arbeit. Vortrag von Mechthild Seithe, Ringvorlesung der FH Jena 2011 Internetlink

„Gegen die Fortsetzung der Spaltung der Gesellschaft – Abschied vom Sozialstaat nicht mit dem DBSH“, Saarbrücker Erklärung des DBSH, 2010 Internetlink

 


Arbeitsfeldspezifische Positionen

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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Kindeswohl hat Vorrang! Ein Zwischenruf der Erziehungshilfefachverbände
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind eine Zielgruppe der Jugendhilfe und müssen deshalb nach den Standards der Jugendhilfe versorgt werden. Dies verlangen internationale Übereinkommen wie die UN-Kinderrechtskonvention, das Internationale Kinderschutzübereinkommen, das Haager Minderjährigen Schutzabkommen und die Brüssel-IIa-Verordnung. Dies schreibt auch das SGB VIII aufgrund der klaren Rechtsnorm in § 6 (2) SGB VIII fest.
ZR Unbegleitete Minderjährige Flüchtling
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Die evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie hat in einer Presseerklärung die von der Hamburger SPD beschlossene GU abgelehnt.
Die Geschlossene Unterbringung war gescheitert, ist ein Irrweg und es gibt Alternativen.
Presseerklaerung_EHH_zur_GU.pdf
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Kriminologe Prof. Michael Lindenberg vom Rauhen Haus Hamburg: Geschlossene Unterbringung ist nicht lösungsorientiert !  Im TAZ-Interview: Man muss einerseits auf die Justiz und andererseits auf eine intensiv-pädagogische Betreuung im Rahmen der Jugendhilfe setzen: Zum Beispiel kann ein Jugendlicher durch Fachleute intensiv begleitet werden und in seiner eigenen Wohnung leben. Für das Geld, das die geschlossene Einrichtungen pro Jugendlichen kosten, könnte man zwei Betreuer Vollzeit beschäftigen. Warum kommt man immer wieder auf geschlossene Heime? Es zeigt Stärke auf Seiten der Politik und kann eine Entlastung für die Beteiligten sein, ein letzter Ausweg für das Jugendamt oder die Erziehungsberechtigten am Ende des Hilfesystems. Aber das halte ich für falsch.
http://www.taz.de/Kriminologe-Michael-Lindenberg-ueber-geschlossene-Unterbringung/!154132/

 

Weitere Stellungnahmen gegen die Geschlossene Unterbringung im Rahmen der Jugendhilfe unter disem internen LINK.



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Der Allgemeine Soziale Dienst zwischen Ökonomisierung und Fachlichkeit
Der ASD zwischen Ökonomisierung und Fach
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28 Fälle pro Vollzeitstelle im ASD/KSD sind genug
Vier Kernaufgaben: HzE- Fallbearbeitung (incl. Dokumentation) Kinderschutz/Kindeswohlgefährdung (incl. Dokumentation) präventive Beratungsprozesse(incl. Dokumentation) Verfahren zu Trennung und Scheidung(incl. Dokumentation) In der zusammengenommenen Summe aller 4 Kernbereiche der Arbeit der ASD/KSD/RSD darf eine Fallobergrenze von 28 Fällen pro Vollzeitkraft nicht überschritten werden.
fallzahlen asd 2013_28 sind genug_flyer.
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Offener Brief des Allgemeinen Sozialdienstes Mittelhessen, 2011   link


DHSH Tagung „Sind wir noch zu retten? Quo vadis, Kinder- und Jugendhilfe?“ 2011   link


Sozialarbeit ist anspruchsvoller als Therapie  Johannes Herwig-Lempp & Ludger Kühling  link


Mechthild Seithe (Oktober 2013) zur kritischen Debatte um Zukunftsperspektiven im ASD  link


"Das Politische im Sozialen", Ringvorlesung der FH Jena, 2011 link  


Tagungsreader der Tagung „Lust am Konkreten!“, „Kritische Soziale Arbeit Wien“, 2010 link 

 


Zur den Arbeitsbedingungen in den GmbH´s von Caritas und Diakonie.

Sozialethisch/theologisch höchst fragwürdig und im Konflikt mit elementaren Grundrechten. link

 

Arbeitsrechtliches Erbe des Nationalsozialismus "Die Dienstgemeinschaft" link

 

Koalitionsfreiheit nach Grundgesetz Artikel 9, Abs. 3 u.a. das Streikrecht link

 

HBS-Studie "Leiharbeit und Ausgliederung in diakonischen Sozialunternehmen: Der "Dritte Weg" zwischen normativem Anspruch und sozialwirtschaftlicher Realität", die im Mai 2012 von Heinz-

Jürgen Dahme, Gertrud Kühnlein, Anna Stefaniak, Norbert Wohlfahrt veröffentlicht wurde.

 

Glossar-zum-Arbeitsrecht-in-Kirchen internetlink

 

Dr. Hermann Lührs Ausarbeitung über die Unterschiede zwischen Betriebsverfassungs- u. Mitarbeitervertretungsgesetz

 

Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz: link

 

Prof. Dr. Hartmut Kreß, Evangelisch Theologische Fakultät der Uni Bonn link

 

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Oldenburger Ratsherr, Gewerkschafter und Theologe zum Streikrecht und dem kirchlichen Arbeitsrecht
Anlässlich einer Resolution des Rates der Stadt Oldenburg mit Kritik am kirchlichen Arbeitsrecht ist eine Debatte entbrannt, in der Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD, Stellung bezogen hat. Hier die Antwort eines Gewerkschafters und Theologen.
Antwort_Jonas_C_Hoepken.pdf
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Geldschöpfung, "Steuergerechtigkeit", "arme Kommunen" und der größte Raubzug der Geschichte

Geniales Video (siehe link) mit dem inzwischen verstorbenen Dieter Hildebrand zur Geldschöpfung aus dem Nichts durch private Banken (inzwischen 95% der Geldmenge). Ja, private Banken "dürfen" über Kreditgewährung einfach so Milliarden und Billionen schöpfen. Wieso hat sich "unser" (?) Staat das aus der Hand nehmen lassen und mästet über Zinszahlungen mit unseren Steuergeldern die 0,1 % Superreichen mit ihren "Family Offices" .

Mal ganz abgesehen von dem Skandal, dass alle Regierungen seit 1998 die Steuern für die Reichsten und ihre Unternehmen gesenkt haben und 2008/2009 ihre privaten (Zocker-)Banken mit unseren Steuermilliarden "gerettet" haben. Nun sind die Kommunen pleite, was Teil des neoliberalen Programms war, und Kommunalpolitiker*innen begründen mit "Schuldenbremsen", dass den Ärmesten der Ärmsten nun noch die Sozialleistungen gekürzt werden. Absurder geht es nicht.