Interessante Statistiken für Bremen und "umzu"




Im Bundesland Bremen (also incl. Bremerhaven) haben 2017 rund 180.000 Menschen einen Migrationshintergrund, also im Durchschnitt knapp 28 % der Bevölkerung. In einigen Ortsteilen sind es aber fast 50%, bei Jugendlichen sogar über 70% .




Armutsentwicklung - Sorgerechtsentzüge (Bremen besonders hoch) - besondere Armutsgefährdung bei Alleinerziehenden in Bremen


Fast 50% aller fremduntergebrachten Kinder stammen aus Alleinerziehendenfamilien in Deutschland - andere Rahmenbedingungen für diese könnten das oftmals verhindern.

Der 15. Kinder-und Jugendbericht (2017) weist darauf hin, dass zwischen 2006 und 2015 ca. 3240 alltagsunterstützende Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche in den Kommunen weggespart wurden.




Frauen-Altersarmut in Bremen

  • 6,6 Prozent Frauen über 65 beziehen in Bremen Grundsicherung im Alter (399 Euro plus Miete), Tendenz steigend (bundesweit zweithöchster Wert)
  • 16,3 Prozent der Frauen über 65 sind im Land Bremen armutsgefährdet.
  • Frauen profitieren kaum von Betriebsrenten.
  • Die Absicherung über den Ehemann ist ein Auslaufmodell.
  • Absenkung des gesetzl. Rentenniveaus trifft Frauen stärker als Männer.

Quellen: 

1. Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau

2. Vortrag "Nicht-Existenzsichernde Einkünfte und Lohnlücke, Armutsgefährdung von Frauen im Land" Bremen, Andrea Schäfer



32.000 Kinder bzw. unter 18-Jährige waren in 2016 wohnungslos mit steigender Tendenz  - der Sozialwohnungsbestand schrumpft.


Nachlass von Johanna Quandt  - 10,85 Milliarden - wurde kaum versteuert an die Kinder Stefan Quandt und Susanne Klatten vererbt

Johanna Quandt hatte vorgesorgt. Ihre BMW-Aktien sind schon vor Jahren auf die Kinder übergegangen. Es war eine der größten Schenkungen, die es Dank Reichen-freundlicher Steuergesetzgebung sehr steuergünstig, in Deutschland jemals gegeben hat. - Ca. 400 Familienclans in Deutschland konzentrieren den produzierten Reichtum auf sich und vererben es in fast-feudaler Manier leistungslos und steuergünstig an ihre Nachkommen. Es deutet viel darauf hin, dass sie die Politik, die das ermöglicht, gekauft haben. Die Fassadendemokratie brökelt. Bissiger Kommentar in der TAZ dazu.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nachlass-von-johanna-quandt-die-stille-erbschaft-13737584.html